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50.1 kg

Gott.. obwohl ich mich eigentlich auf den Abend heute freue, habe ich mindestens genauso große Angst davor, was morgen wird. Ich weiß, dass ich nicht auf den Alkohol verzichten kann, ich hab richtig Bock, mich heute wegzuschießen... Aber Alkohol hat so mördermäßig viele Kalorien und ich hab richtig Angst, dass ich im Suff dann heftig den Fressanfall bekomme. Oder wohlmöglich noch morgen, wenn ich dann verkatert wach werde - da hat man doch immer Lust auf Fettkram. Bitte, Disziplin, verlass mich nicht.

Eben hab ich widerwillig eine Rispentomate mit Salz gegessen.. damit wenigstens irgendwas nachher im Magen ist, wenn ich dann anfange zu trinken. Vielleicht sollte ich vorher noch für teuer Geld zuckerfreien Energy holen? Was anderes als Wodka-E vertrage ich sowieso nicht.. Irgendwelche Tipps? Ich will morgen nicht mehr wiegen als heute, ich bin so nah an der magischen Grenze - noch 200 g und ich bin auf 49.9 kg! Nur weiß ich nicht, ob ich vielleicht diese 4 Tage nochmal hinkriege, ohne etwas zu essen. Aber ich hab doch festgestellt, wenn man dann den ersten Hunger-Flash mal überwunden hat, dann ist es leichter den ganzen Tag über nichts zu essen, als nur ein bisschen. Halt nur viel Trinken, auch wenn ich jetzt nicht gerade das gesündeste Zeug in mich reinkippe.. Wenn ich nur nicht so faul wäre; ich hätte heute ja auch vielleicht mal zum Sport gehen können -.-

Aber ansonsten war der Tag mal wieder ein Guter. Wir haben's wieder getan; obwohl wir nicht allein zu Hause waren. Riskant, aber wenn's doch Spaß macht.. ^^' Bin gespannt, ob er heut Nacht wieder heimkommt. Ich würd' mich natürlich freuen, einfach weil ich dann auch nicht alleine schlafen müsste. Neuerdings hab ich mich im Alkoholrausch nämlich auch absolut nicht mehr im Griff, was das Schneiden angeht. Und die alten Wunden sollen erstmal abheilen, bevor ich wieder alles kaputtmache. Und er hat gesagt, er passt auf mich auf.

Übrigens - kurzer Aufreger: Ich habe vor einiger Zeit von meiner Hausärztin eine Überweisung für Psychotherapie bekommen; weil ich drum gebeten hatte, ich war fest davon überzeugt, dass ich mich und meine depressiven Episoden so in den Griff bekommen würde. Ich war seitdem bei drei Psychologen und einer Amubalz und keiner ist bereit gewesen, mich aufzunehmen. Mitterweile ist mir das egal, weil ich denke, dass ich's allein auf die Reihe kriege - aber mal im Prinzip betrachtet: Was für eine beschissene Doppelmoral herrscht bitte in unserer Gesellschaft? "Es ist okay, sich Hilfe zu suchen!", "Nimm Hilfe in Anspruch, wenn sie die angeboten wird, das ist kein Zeichen von Schwäche!" Bla bla - am Arsch! Genau durch so ein Verhalten, nämlich keine Therapieplätze zur Verfügung zu stellen, wird man doch komplett entmutigt. Da wird einem doch sofort vermittelt, dass sie wichtigere Fälle hätten und man selbst sich doch bitte nicht so anstellen soll. Was, wenn man gerade in diesem einen, klitzekleinen Moment der Stärke endlich mal den Mut aufgebracht hat, in einer Praxis anzurufen und alles, was man dann zu hören kriegt ein geblafftes "Wir nehmen keine neuen Patienten auf!" ist.. da soll sich mir gegenüber noch einmal jemand fragen, warum die Dunkelziffer bei Depressiven, Essgestörten oder Selbstverletzern so wahnsinnig hoch ist. Kotzen könnt ich über sowas..

2.12.11 18:02
 


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